Waldspielgruppe · Region Thun und Berner Oberland
Bei jedem Wetter draussen.
Ausser bei Sturmwarnung.
Für Kinder von 2,5 bis 5 Jahren. Zwei Vormittage pro Woche im Wald bei Thierachern — durch alle vier Jahreszeiten.
- Donnerstag und Freitag
- 8.45 bis 11.15 Uhr
- Treffpunkt Platzgerhüsi
Der Schnuppermorgen ist kostenlos und unverbindlich. Wir melden uns innert zwei Tagen.

- Donnerstagsgruppe
- 2 freie Plätze Einstieg möglich
- Freitagsgruppe
- 2 freie Plätze Einstieg möglich
- Bei schlechtem Wetter
- Wir sind draussen Absage nur bei Sturm 3/4 oder höherer Gewalt

Wer die Kinder begleitet
Sarah führt die Waldmäuse.
Sarah Hess ist Waldspielgruppenleiterin — und ausgebildete Samariterlehrerin, First Aid Instruktor 2 und Samariter Instruktorin. Sie kennt den Waldplatz bei Thierachern, die Wege, die Wetterlagen und die Stelle, an der man bei Regen trocken sitzt.
Ihre Haltung ist einfach: Kinder brauchen Zeit, Platz und ein Gegenüber, das nicht dauernd eingreift. Im Wald gibt es kein fertiges Spielzeug — es entsteht aus dem, was daliegt.
Unterwegs ist sie nie allein. Am Donnerstag ist Kurt Locher dabei — ebenfalls Samariterlehrer und First Aid Instruktor 2. Am Freitag Alexandra Ritter, Ernährungsberaterin und selber Mutter. An jedem Waldmorgen sind zwei Erwachsene im Wald.
- Immer zwei Erwachsene dabei
- Zwei Samariterlehrer im Team
- Spielgruppen- und Naturgruppenleiterin
- Betriebshaftpflicht
- Im Wald seit 2019
Der Ablauf
Ein Vormittag im Wald
Zweieinhalb Stunden, die immer gleich beginnen und enden. Kinder brauchen diesen Rahmen — dazwischen darf viel passieren.
- Ankommen am Treffpunkt
Beim Waldabschnitt vor der Garage Pieren. Verabschieden, Rucksack aufsetzen, losgehen.
- Weg zum Waldplatz
Der Weg gehört dazu: Schnecken, Pfützen, Stöcke. Es hat noch nie jemand gedrängelt.
- Znüni am Feuer
Gemeinsam im Kreis. Wer will, brätelt den mitgebrachten Cervelat über der Glut.
- Freies Spiel und Werken
Bauen, klettern, schnitzen, sammeln. Je nach Jahreszeit und Wetter — im Frühling anders als im Schnee.
- Aufräumen und Abschlusslied
Der Platz wird zurückgelassen, wie er war. Dann der Rückweg.
- Abholen am Treffpunkt
Müde, dreckig, meistens zufrieden.
Was wir machen
Alter, Jahreslauf, Feste und was ein Waldmorgen von einer Spielgruppe im Raum unterscheidet.
Ausrüstung und Wetter
Zwiebellook, Znüni, Zecken, Windeln, Ferienplan — die Antworten auf die Fragen, die vor dem ersten Morgen kommen.
Kosten und Anmeldung
Was ein Platz kostet, wie abgerechnet wird und wie der Einstieg über einen Schnuppermorgen läuft.
Was bleibt
Was die Kinder mitnehmen
Das, was Eltern uns am häufigsten zurückmelden.
Freispiel
Zeit, in der nichts vorgegeben ist. Kinder, die das kennen, langweilen sich seltener — sie finden selber etwas.
Umgang mit der Natur
Was man anfassen darf und was nicht, was wann wächst, wie sich Wetter anfühlt. Wissen, das man nicht erklären kann, sondern draussen erlebt.
Feuer
Worauf man achten muss, wenn ein Feuer brennt. Respekt statt Angst — und der Stolz, dabei gewesen zu sein.
Die Gruppe
Streiten, sich einigen, warten, helfen. Im Wald geht das anders als im Zimmer, weil mehr Platz da ist und weniger Zuschauer.
Viele Familien kommen ein zweites Mal
Ein grosser Teil der Eltern schickt später auch die jüngeren Geschwister in den Wald. Das ist die Rückmeldung, die uns am meisten sagt.
Zuerst einmal schnuppern.
Ein Schnuppermorgen kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Ihr kommt mit, schaut zu, und danach entscheidet ihr in Ruhe.
